Audioguíde Burg von Salobreña

Burg von Salobreña, Besichtigung mit Audioguide

Willkommen. Allgemeines zur Burg. Hauptzugangsturm. Infoschalter. Verborgene Pforte.

Burg von Salobreña, Besichtigung mit Audioguide. Willkommen

Burg von Salobreña, Besichtigung mit Audioguide. Willkommen

Willkommen in der Burg von Salobreña. Mithilfe Ihres Audioguides erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte dieses Bauwerks, das 1985 zum Kulturgut von besonderem Interesse erklärt wurde, das besichtigt werden kann und das ganze Jahr über geöffnet ist.

Im Anschluss an die steilen Anstiege, engen Gassen und etwas mehr als zwanzig Stufen der Calle Andres Segovia erreichen Sie den Zugangsturm zur Burg.

Von den Türmen und Wehrgängen der Burg bietet sich ein beeindruckender Panoramablick: auf die Stadt Salobreña, die fruchtbare Ebene, das Mittelmeer und die Gipfel der Sierra Nevada.

Die Besichtigungstour führt Sie durch verschiedene Teile der Burganlage, wo Sie an bestimmten Punkten verweilen können, um sich anhand der dort angebrachten Info-Tafeln und der Tracks dieses Audioguides zu informieren.
Wir hoffen, Sie haben eine interessante Besichtigung. Los geht‘s.

Allgemeines zur Burg

Die Burg befindet sich auf einer Felserhebung auf einer Höhe von mehr als 100 Metern über dem Meeresspiegel. Dank ihrer einzigartigen Lage bot diese Anhöhe schon seit frühester Zeit beste Voraussetzungen für die menschliche Besiedlung, die bis auf das 3. Jahrtausend vor Christus zurückgeht.

Erstmals als Befestigung schriftlich erwähnt wurde die Burg im 10. Jahrhundert. Grund für ihren Bau waren Verteidigungsaufgaben, die Kontrolle der Medina sowie die Machtdarstellung, sowohl in Richtung Medina als auch in Richtung Meer. Während der Herrschaft der Nasriden (1232-1492) wurde die Burg gelegentlich als königliches Gefängnis verwendet und besaß einen kleinen Palastbereich.

Auch nach der Übergabe an die kastilischen Könige im Jahre 1489 verlor die Burg bis zum 18. Jahrhundert nicht an militärischer Bedeutung. Dabei wurde sie umgebaut und an die neuen militärischen Anforderungen angepasst. Sie stellte den Kontrollpunkt eines Gebiets dar, das erst nach Unterdrückung des Morisken-Aufstands Ende des 16. Jahrhunderts befriedet wurde.

1490 wurden die ersten Umbauten eingeleitet, um die Schwachstellen zu beseitigen und die Burg zu stärken. Dies war notwendig geworden, da gegen Ende des Krieges von Granada große Unsicherheit herrschte und ein Angriff aus Nordafrika befürchtet wurde.

Anfang des 18. Jahrhunderts befand sich die Burg in einem ruinösen Zustand. 1849 wurde sie aufgegeben, da sie ihren militärischen Nutzen verloren hatte.

Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts befand sich die Burg in Privatbesitz. 1964 wurde sie von der spanischen Finanzbehörde an die Stadt Salobreña abgetreten, die sie für Besichtigungen restaurierte und zu Bühnenzwecken umwandelte und herrichtete, wozu insgesamt 7 Restaurierungsprojekte erforderlich waren.

Hauptzugangsturm. Infoschalter

Befindet sich an der Nordost-Spitze der Festungsanlage und ist ein Tor mit einfacher L-förmiger Kehre, das in einem viereckigen Turm integriert ist. Diese Art von Zugangstor, die bereits seit den Almohaden verwendet wurde, war im Nasridenreich weit verbreitet. Denn dank der besonderen Anordnung des Tors konnte die Verteidigung verbessert werden und die Steigung des Zugangs fiel sanfter aus.

Während der Herrschaft der Nasriden stellte dieser Turm die direkte Verbindung zwischen der Burg und der Medina her. Wahrscheinlich befand sich der Turm zu dieser Zeit näher am Batterieturm Torre del Cubo, am Mauerabschnitt der beide verbindet. Im Zuge der von den kastilischen Königen gegen Ende des 15. Jahrhunderts veranlassten Umbauten, um die Verteidigung dieses Burgabschnitts zu verbessern und ihn mit Artillerie zu versehen, wurde dieser Turm an seinen heutigen Standort verlegt.

Verborgene Pforte

Befindet sich im Mauerabschnitt, der den Zugangsweg zur Festung auf der Nordseite schließt. Ihre Aufgabe war es, die maurische Festung verlassen zu können, ohne die Medina oder Stadt passieren zu müssen.

Es ist nicht bekannt, wann die Pforte ihre Funktion verlor. Aber in einem Grundriss aus dem Jahre 1722 ist sie bereits nicht mehr angegeben.

Im Anschluss an die Restaurierungsarbeiten wurde die Mauer 1974 außen verstärkt und die Pforte verdeckt. Genau wie auf der Innenseite, auf der sie mit einer neuen Mauer versehen wurde, um den Rundgang zu erweitern, der die Terrasse des Zugangsturms mit dem Bereich der Coracha mit ihrem mauerumschlossenen Gang verbindet und so die Reste der ursprünglichen Maueröffnungen erahnen lässt.

Artilleriesperre und Torre del Cubo

Batterieturm Torre del Cubo

Artilleriesperre und Torre del Cubo – Batterieturm Torre del Cubo

Artilleriesperre und Torre del Cubo

Dieser Festungsabschnitt beginnt am südwestlichen Ende des Zugangsturms und endet beim Zusammentreffen mit dem südlichen Festungsbereich. Die Artilleriesperre umfasst zwei unterschiedlich lange Abschnitte, die durch den Batterieturm Torre del Cubo verbunden sind:
Der erste, längere Abschnitt umfasst den Bereich zwischen dem Hauptzugangstor der Festung und dem halbrunden Turm, der sich im Zentrum der Ostseite der Burg befindet. Dieser Abschnitt wurde im Rahmen der im vergangenen Jahrhundert ausgeführten Restaurierungsarbeiten vergrößert und mit einer Zinnenreihe versehen. Aufgrund der Nähe zum Hauptzugangstor sind hier drei der vier Schießscharten dieser Festungsseite vorgesehen.
Der zweite, deutlich kürzere Abschnitt umfasst den Bereich zwischen dem Batterieturm Torre del Cubo und dem südlichen Festungsbereich. Hier befindet sich nur eine einzige Schießscharte, die durch die verschiedenen Auffüllungen aus neuerer Zeit verdeckt wurde. Nachdem diese entfernt worden waren, kam ein Pflaster aus mittelgroßen und unregelmäßig verlegten Steinen zum Vorschein, die mit sehr kalkhaltigem Mörtel verbunden waren.

Batterieturm Torre del Cubo

Dieser Turm war Bestandteil der zuvor beschriebenen Artilleriesperre und weist daher eine ganz ähnliche Bauweise auf. Er besitzt einen halbrunden Grundriss und ist ebenso mit Kanonenscharten versehen. Das Eingangstor des Turms liegt auf der Westseite und wurde bei den Restaurierungsarbeiten des vergangenen Jahrhunderts komplett erneuert. Im Turm selbst gibt es nur einen Raum mit einer Hängekuppel aus Backstein, die mit einer zentralen Lüftungsöffnung versehen ist.
Im Rahmen der archäologischen Ausgrabungen wurde ein großer Steinmörser freigelegt, der wahrscheinlich für die Herstellung von Schießpulver diente, da dieser Turm für drei Kanonen ausgelegt war.
Außen am Turm befand sich eine Rampe, die von einer Stützmauer aus Bruchsteinmauerwerk begrenzt war und die verhindern sollte, dass die durch die Festung selbst entstehenden zahlreichen Trümmer den Zugang zum Turm behinderten. Nachfolgend ist ein eingestürztes Mauerteil zu sehen, wahrscheinlich des nahe gelegenen Neuen Turms.

Neuer Turm

Neuer Turm

Der heutige Turm ist ein Bau aus der Zeit der kastilischen Könige, der anstelle eines Turms aus der Epoche der arabischen Herrschaft errichtet wurde. Von letzterem sind keinerlei Reste vorhanden, da der Turm durch den Neubau vollständig überdeckt und umhüllt wurde. Wir wissen, dass der Turm 1490 noch als Bergfried verwendet wurde, diese Funktion jedoch zu einem unbekannten Zeitpunkt nicht mehr erfüllte, als der neue Bergfried errichtet wurde, dessen Lage besser für die Kontrolle der Festung geeignet war.
Aufgrund seiner größeren Abmessungen wurde durch den Bau des Neuen Turms das Zugangssystem behindert, und seitdem war die Zugangspforte nur mit der Rampe verbunden, die in den oberen Burgbereich führte.
Obwohl der arabische Turm vom Grundriss her kleiner war als der Turm aus der Zeit der kastilischen Könige, besaß er eine ebenso große Bedeutung. Aufgrund seiner Vorrangstellung und zentralen Lage gegenüber der arabischen Siedlung kam diesem Turm eine ähnliche Rolle zu, wie dem Turm mit Qubba, der auf der anderen Seite der Festung auf das Meer blickt. In beiden Fällen handelt es sich um architektonische Bauwerke, die die Macht des Nasriden-Sultans zum Ausdruck bringen sollten: Der Turm auf der Ostseite der Burg thronte über der am Hang gelegenen Siedlung, während der Turm auf der Westseite all jene schon von weitem beeindruckte, die über das Meer nach Salobreña gelangten.
Aufgrund seiner Lage neben der Zugangspforte, die in einem Dokument vom 6. April 1494 Erwähnung findet, verfügte dieser Turm im oberen Geschoss über einen Audienzsaal, da es in Palästen üblich war, neben dem Zugangstor einen Empfangsbereich vorzusehen, um die Besucher dort zu empfangen und nicht direkt in den Palastbereich zu führen. Wenn diese Annahme richtig ist, muss der andalusische Turm neben der Zugangspforte eine Treppe besessen haben, die Zugang zum oberen Geschoss bot. Die zuständige Amtsperson wiederum begab sich aus dem Palast in diesen Empfangsbereich, um die protokollarischen Pflichten zu erfüllen.

Sülicher Festungsbereich – Zisterne

Südlicher Festungsbereich

Wie der Name schon sagt, befindet sich dieser Bereich im südlichen Teil der Burg. Seine Nähe zum Hauptzugangsturm der maurischen Festung lässt vermuten, dass dieser Bereich für die Pferdeställe und die Truppen bestimmt war. Sowohl während der arabischen als auch der kastilischen Herrschaftszeit war dieser Bereich deutlich von allen anderen getrennt.

Obwohl dieser Bereich während der arabischen Epoche größer war, kann man sagen, dass er bis heute keine größeren Veränderungen erfahren hat.
Der südliche Festungsbereich besaß die folgenden Grenzen: Im Nordwesten befand sich eine andalusische Mauer, die beim Bau der zweiten kastilischen Artilleriesperre niedergerissen wurde. Im Südosten ist unter dem vergrößerten kastilischen Mauerwerk die andalusische Lehmmauer erhalten. Im Südwesten wurde durch das heutige Bollwerk der Zisterne jegliche Spur der ursprünglichen Konstruktion beseitigt, wo sich möglicherweise einst der so genannte «Torrejón del Aljibe» oder Zisternenturm befand. Im Nordosten befindet sich schließlich noch ein rechteckiger Bereich, in dem die Winkeltür untergebracht war.
An der Südspitze dieser Mauer befand sich der so genannte «Torrejón del Aljibe» oder Zisternenturm, der wohl mit dem Bau des kastilischen Bollwerks eingeebnet wurde.
In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurde die Burg für verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzt. In den 80er Jahren war hier sogar ein Löwe untergebracht, der den Namen Jimmy trug und in der Region überaus beliebt war.

Zu Füßen des Neuen Turms sind eine Reihe von Konstruktionen erkennbar, die den Bereich auf dieser Seite abschlossen und aus der Zeit der arabischen Herrschaft stammen. Die Mauern bilden einen rechteckigen Bereich, der als Winkeltür fungierte und Zugang zu diesem südlichen Festungsbereich bot. Sie machen den hohen Grad an Zugangskontrolle deutlich, der im Innern der maurischen Festungen herrschte. Diese Tür gewährte Zugang auf zwei nahezu symmetrische Rampengänge: Einer ermöglichte den Zugang zum oberen Festungsbereich, in dem sich der Palast befand. Der zweite Gang verlief entlang des Neuen Turms in Richtung Norden bis zum Bereich des Wasserturms. Auf diese Weise wurden der Zugang zum oberen und zum nördlichen Festungsbereich ermöglicht und die Verteidigung der einzelnen Bereiche verbessert. Erreicht wurde dies durch sehr schmale und enge Gänge, welche die Angreifer ungeschützt durchlaufen mussten, während sie ein leichtes Ziel für die Verteidiger waren, die sie vom oberen Bereich aus angreifen konnten.
Aufgrund der Abmessungen seiner Mauern kann man davon ausgehen, dass dieser rechteckige Bereich kein Obergeschoss besaß, und wenn, dann mit einem sehr leichten Dach. Wahrscheinlich diente dieser Bereich wie ein Schrankensystem zur Durchlasskontrolle.

Beim Aufstieg auf einem kleinen Zugangsweg zum Bollwerk kann man rechter Hand die Reste vom Pulverhaus entdecken, dem so genannten «Almázen de Pólvora». Hierbei handelt es sich um einen kleinen, leicht rechteckigen Raum. Im Süden wird er von einer Mauer begrenzt, die auf der Innenseite getüncht ist. Im Osten stößt der Raum an eine kleine Ziegelsteinwand, wo sich einst wohl die zugehörige Tür befunden hat, die durch die Restaurierungsarbeiten von 1981 entfernt wurde. Der Boden des Raums war mit in gestampfter Erde eingelassenen Steinen befestigt. In diesem Bereich wurde eine Eisenkugel gefunden, wahrscheinlich einstmals Teil einer Geschützkanone.

Flankierungsturm

Flankierungsturm

Nach dem Aufstieg über die Holzrampe und dem Gang entlang der Vormauer erreichen wir den Zugangsturm, der den Zugang zur einstigen maurischen Festung aus der Zeit der Nasriden gewährte, der ursprünglichen Befestigungsanlage. Genau am Ende des Ganges, links von einem kleinen Bogen und im Anschluss an mehrere Stufen, erreicht man den Flankierungsturm. Dieser zinnengekrönte Turm wurde im 16. Jahrhundert aus unregelmäßigem Mauerwerk errichtet. Beim Betreten finden sich gleich rechter Hand an der Nordseite des Turms zwei offene Schießscharten auf unterschiedlicher Höhe, die dem Schutz der zweiten Artilleriesperre dienten. Linker Hand befinden sich die öffentlichen Toiletten.

Zugangsturm

Zugangsturm

Dieser Turm war unter verschiedenen Namen bekannt. Hierbei handelt es sich um einen typischen Zugangsturm mit einfacher Kehre, der nach dem Passieren des Eingangsbogens auf der Südseite auf einer Rampe nach Westen wendet, bevor der Zugang in die Festung erfolgt. Gegenüber vom Eingangsbogen, an der Nordwand, befindet sich ein Blendbogen mit einer Nische, in der sich seinerzeit das Abbild des Heiligen San Onofre befand. Der erste christliche Burgvogt, Francisco Ramírez de Madrid, war ein gottesfürchtiger Gläubiger und Verehrer dieses Heiligen, dessen Abbildung er anbringen ließ, um die christliche Besetzung zu symbolisieren. Bis weit in das 18. Jahrhundert befand sich das Heiligenbild an dieser Stelle, weshalb dieser Zugangsturm auch als Tor von San Onofre bekannt war.

Die Bedeutung des oberen Festungsbereichs wird anhand der Größe und architektonischen Klasse seines Tors deutlich. Es handelt sich um einen Zugang mit Kehre innerhalb eines Turms mit quadratischem Grundriss, der ursprünglich Lehmmauern besaß. Heute ist er aus Mauerwerk und Ziegelstein. Sein Tor besitzt einen Ziegelsteinbogen, der von seinem Alfiz umschlossen wird. Im Innern des Kehrgangs befinden sich zwei Tonnengewölbe, die sich an ihrem Winkel treffen. An der rechten Wand kann man zwei mit Rundbögen aus Ziegelstein verzierte Nischen erkennen, in denen Sitze für die Wachen vorgesehen waren. Gegenüber der Tür befindet sich eine weitere Mauernische, in der nach der Übernahme der Festung durch die Christen ein Abbild des Heiligen San Onofre aufgestellt wurde. Der Ausgang zum oberen Festungsbereich erfolgt über einen weiteren Ziegelsteinbogen an der Nordseite des Turms. Die Größe, der Grundriss und die historischen Unterlagen des Turms lassen darauf schließen, dass er einst ein Obergeschoss besaß. Wahrscheinlich war hierzu an der Ostseite eine Treppe vorgesehen.
Während der Restaurierungsarbeiten wurde auch dieser Zugangsturm umfassend wiederhergestellt, mit Mauerwerk abgeschlossen und an den Ecken mit Ziegelstein verstärkt, um den einstigen Bau nachzubilden.

Mauer des oberen Festungsbereichs- Moschee – Kirche

Mauer des oberen Festungsbereichs

Da sie sich dem Gelände anpassen musste, weist die Festungsmauer eine unregelmäßige verlängerte Form ähnlich einem Dreieck auf, mit einer größeren Breite im Norden und einem Scheitelpunkt in Richtung Süden, wo sich das Zugangstor befindet. Von der mittelalterlichen Lehmmauer ist praktisch nichts mehr erhalten, und von dem im 16. Jahrhundert rekonstruierten Mauerwerk ist nur noch sehr wenig zu sehen, da viele Abschnitte während der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert durchgeführten Restaurierungsarbeiten von Grund auf erneuert wurden. Trotzdem geben die neuen baulichen Strukturen den Verlauf der ursprünglichen Mauern wieder.

Muralla Recinto Superior

Muralla del recinto superior

Esta estructura defensiva, al tenerse que adaptar al terreno natural generó una forma irregular alargada de tendencia triangular con una mayor anchura hacia el norte y con un vértice hacia el sur, donde encontramos la torrepuerta. De la muralla medieval de tapial no queda prácticamente nada y de las reconstrucciones de mampostería realizadas en el siglo XVI permanecen muy pocos restos visibles, debido a que muchos tramos fueron rehechos desde sus cimientos durante las restauraciones realizadas en la segunda mitad del pasado siglo XX. Pese a todo, las nuevas estructuras reproducen el trazado original.

La mezquita- Iglesia

No es descabellado plantear la hipótesis de que una alcazaba andalusí que cuenta con un baño de la categoría del exhumado, albergara en su interior una pequeña mezquita cuya orientación fuera la sureste. Con esta suposición, habría que pensar que el oratorio musulmán, fue reutilizado inicialmente como capilla cristiana sin realizar grandes transformaciones.

Si a la documentación histórica unimos el hallazgo al pie de la torre (Nueva) de un extraño edificio muy bien orientado, podemos concluir afirmando, que se trata de la mezquita de la alcazaba, transformada en iglesia tras la conquista y dotada de un nuevo tejado tras el terremoto de 1494.

El Baño Nazarí

El Baño nazarí

Que el baño sea el edificio del área palatina mejor conservado, se debe a su emplazamiento en una zona deprimida, situada en el tercio norte del recinto superior. Su conservación se debe a la rápida demolición del edificio, tras la conquista, si bien sus cimientos fueron sellados y se reutilizaron algunos de sus muros. Su planta es cuadrangular y bastante regular en tres de sus lados.

Al ser una instalación de uso y disfrute de la familia real nazarí tenía un acceso privativo desde el palacio, situado en el ángulo noroeste. Una solución muy similar la encontramos en el palacio de Comares, de la Alhambra, donde también se descendía al baño mediante una escalera, salvando así la diferencia de cota que existe entre ambos edificios. De esta estructura, en el baño de Salobreña, sólo se conserva el espacio en el que estuvo la escalera y su primer escalón, el resto fue desmontado cuando todo este frente fue transformado en el salón noroccidental de la vivienda que se construyó encima del baño.
El resto de la planta del baño, aunque mutilada, conserva bastantes elementos que permiten contemplarlo detalladamente. Se organiza espacialmente siguiendo los cánones distributivos identificados, sobre el baño andalusí. Su desarrollo, en este caso, se produce desde el norte hacia el sur, disponiéndose las tres áreas funcionales una detrás de otra: la primera es la seca y está situada en la entrada del baño e inmediata a la escalera; la segunda es la húmeda y es aquí donde encontramos las tres salas habituales: fría, templada y caliente; por último, el área de servicio en la que están el horno, la caldera y la leñera.

Por lo que respecta al sistema de evacuación de aguas, el baño dispone de una red de atarjeas y tuberías que recogen las aguas sucias de las diferentes salas. Todas ellas vierten en una atarjea de mayor capacidad, adosada al exterior del muro perimetral norte del baño. Discurre en dirección oeste-este, con pendiente hacia el este.

La escasa cerámica recuperada asociada con las estancias del baño es de época nazarí. En su mayor parte se trata de fragmentos muy pequeños de cerámica de mesa, transporte y almacenamiento. Entre la cerámica de mesa destacan algunos fragmentos de jarritas vidriadas de gran calidad.

Cabe señalar, que en este edificio lúdico hay una perfecta adaptación tanto al espacio como al terreno escarpado en el que se levanta. Los materiales utilizados son la piedra, el ladrillo y la tapia para las cimentaciones, muros e infraestructuras hidráulicas. Para los pavimentos de las salas más significativas se usan las baldosas vidriadas de colores.

El mortero utilizado fue la argamasa de cal, tanto para los muros de ladrillos como para los de mampostería, aunque para los pavimentos se recurrió a un mortero diferente, de tonalidad rosa, tal vez más apropiado para la adherencia de las baldosas.

El Palacio

El palacio

El edificio residencial, al estar construido sobre roca, en la zona más alta de la plataforma, ha sido el más dañado, debido en gran medida al expolio de sus muros y a la reutilización de sus materiales cuando se hacía un nuevo edificio encima o alrededor. A esto hay que añadir los daños causados por las obras de restauración de mediados del sigloXX, en las que se desfondó toda esta zona llegando incluso a emplear barrenos para destruir la base rocosa y así extraer la piedra necesaria para reconstruir murallas y torres. Lo cual explica que sea este edificio el más arrasado, llegando a casi su práctica desaparición.

Su identificación no fue difícil, debido a la relativa buena conservación de otras dependencias que, al estar habitualmente anexas al palacio, probaban su existencia, como: el baño y a la qubba que hubo en el interior de la torre (Vieja) que preside el frente occidental de este recinto.

Del palacio, concretamente se identifica una parte de la crujía oriental, en contacto con el baño. Aunque lo conservado son cimentaciones, se aprecia un tramo de muro realizado en ladrillo, que perteneció a la fachada principal del palacio. Se trata de un muro de contención, apoyado directamente sobre la roca, que carece de cara al interior, pues su función era crear una plataforma sobre la que se levantaron los muros del palacio. Adosados a este cimiento se localizan dos muros. tambien con ladrillos.

Tras la reconquista cristiana, lo único que parece haberse salvado de este palacio nazarí reformado, es una vivienda castellana situada en el extremo septentrional sobre el baño.

La Torre Vieja -Qubba-

La torre Vieja-qubba-

La actual torre es de planta cuadrada y alcanza los 16 metros de altura. En época nazarí debió de ser un espacio indiviso con una qubba en su interior, asociada al salón principal del palacio, tal y como aparece en otras residencias nazaríes, como el Cuarto Real de Santo Domingo, el Generalife o el palacio de Comares; sin duda los mejores los mejores exponentes de esta solución arquitectónica.

En ellos se ve una torre situada en alto, que es utilizada como elemento propagandístico de exaltación del poder del sultán frente a la ciudad. En Salobreña la exhibición se hace frente al mar, debido a la importancia de su puerto. La hipótesis de que esta torre fue una qubba con las funciones descritas queda reforzada por la presencia en el tercio inferior de su frente principal de una franja decorativa formada por arquillos ciegos entrecruzados de ladrillo.

Parece evidente que el patio nunca estuvo dentro de la torre y sí en sus inmediaciones y que dentro de la torre existió un aposento en época nazarí.

Fue reconstruida en la década de 1950.

La Torre del Homenaje – Torre del Polvorín

La Torre del Homenaje-Torre del Polvorín

En 1490, un documento menciona dos torres del homenaje: la primera es una «torre gorda que está agora por torre del homenaje» que es, la torre Nueva; la segunda es «la torre del homenaje que se ha de faser». Esta nueva torre del homenaje, es quizás la única mencionada en la documentación del siglo XVI y localizada en un plano histórico donde aparece bien dibujada y rotulada. Es el plano de Juan Subreville, fechado en 1722, en el que aparece, formando parte de la muralla que mira al mar, en el recinto superior.

Se representa como una torre de ángulo de planta circular, tal y como en la actualidad se conserva. En el alzado es dibujada con una altura considerable, muy alejada de la que hoy tiene; dada la fiabilidad del plano, posiblemente la tuvo una segunda planta necesaria para su misión de control. Los restos que se conservan, pertenecen a una planta baja abovedada e indican, que el acceso a la segunda planta sólo se podría hacer desde el adarve de la muralla.

Los Aljibes

Los Aljibes

Desde la época nazarí el Castillo contó con dos sistemas de abastecimiento: el primero consistía en la recogida de las aguas de lluvia caída sobre las torres y estancias del castillo. Mediante un sistema de canalización se almacenaban en el aljibe a través de sumideros o lumbreras. En años más secos se les rellenaba manualmente desde el pozo.

El segundo sistema consistía en la extracción de agua de un pozo existente en la zona norte de la fortaleza o también se podía recoger de un canal subterráneo derivado de la acequia principal.

En estos depósitos subterráneos y oscuros, el agua se mantenía en buen estado, gracias a la impermeabilización de las paredes y del suelo mediante un enlucido muy fino y compacto de cal mezclada con óxido de hierro que les proporciona un tono rojo arcilloso característico (el llamado color almagra).

El aljibe circular se ubica en el ángulo NE del recinto interno, su construcción subterránea, consiste en la excavación de un pozo revestido de ladrillo y una capa de cal y almagra, que asegura: la impermeabilidad, su higiene y desinfección. Su diámetro máximo es de 3,95 m y su profundidad actual de 3,50 m. En la actualidad se halla restaurado a modo de depósito abierto en su parte superior, pero poseía una cubierta abovedada, por lo que podría haber sido utilizado también como granero.

El baño tendría como principal fuente de abastecimiento el aljibe rectangular, situado en su flanco oriental a una cota más baja. Acumulaba el agua de lluvia caída sobre el palacio y el propio baño, descartándose que la noria de la torre del Agua, facilitase su costoso abastecimiento.

Estuvo cubierto originalmente con bóveda de cañón, de la que se han documentado importantes fragmentos en su interior, mezclados con un depósito de tierra muy reciente. También son visibles las marcas de las maderas verticales de los tapiales que fueron colocadas durante el encofrado, que una vez fraguado fueron retiradas, rellenándose los huecos dejados con ladrillos y tejas fragmentadas. De las agujas horizontales existen evidencias en el exterior de la cara este, junto a la torre Nueva.

Conserva algunos tramos del canal que recogía las aguas que vertían su interior mediante pequeños canalillos realizados con teja. Uno de ellos se conserva íntegramente y otro de forma parcial. Del sistema de recogida de agua se observan dos fases diferentes de canalización, superpuestas.

Los aljibes se abastecieron con agua de lluvia y mediante el agua extraída de un pozo situado en la Torre del Agua. Otra estructura de planta circular se abre en el patio, cuya función pudo ser la de silo, pero también se sabe que se utilizó como mazmorra.

Leyendas del Castillo

LA ALCAZABA DE SALOBREÑA: PRISION REAL

Sus muros han presenciado interesantes episodios de la historia del reino nazari de Granada. Fue prisión „real“ de emires y sultanes destronados y de miembros de la realeza que por miedo a conspiraciones o traiciones palaciegas acabaron presos en ella. Destaca la presencia de Yusuf III, preso entre 1392 y 1408.

Sufrieron prisión y en ocasiones un “exilio dorado” otros personajes de la familia real, siempre envueltas en rencillas y conspiraciones por el poder. Así lo fueron: Muhammad “El Zurdo” primo de Yusuf III, A la muerte de Yusuf III le sucedió su hijo Muhammad el Pequeño, en minoría de edad, bajo la tutela del alcaide Alamîn. Pero al poco tiempo de tomar el cargo, una conspiración, en el año de 1419, lo apartó del trono en favor de su tío Muhammad el Zurdo, ocho años después Muhammad, el Pequeño, arrebata el trono a su tío, pero en 1429, se repite la historia y Muhammad, el Zurdo, lo desposee del trono y lo manda preso a Salobreña, donde a los dos años del cautiverio lo hizo matar.

El cronista Hernando de Baeza, nos cuenta como Muley Hacen padre de Boabdil, arrebató el trono a su propio padre padre Abû Nasr Sa´d y lo envió preso a Salobreña, donde murió. Muley Hacen, sufrirá posteriormente la misma suerte que su padre, siendo encerrado en una prisión donde morirá. Según la Leyenda pidió “ser enterrado en la cumbre mas alta de Sierra Nevada cerca del cielo y alejado de toda civilización, El Mulhacén, que precisamente lleva el nombre de este Rey.

LEYENDA DE LA PARTIDA DE AJEDREZ

Entre los príncipes o monarcas presos en la alcazaba de Salobreña, aparece, en las crónicas, como primero de la lista el futuro Yusuf III, que siendo primogénito y designado por su padre futuro Rey de Granada, su hermano Muhammad VII logró usurparle el trono y enviarlo a la alcazaba donde permaneció preso hasta 1408. Éste en su lecho de muerte dio orden de su ejecución. Cuenta “La leyenda de la Partida de Ajedrez“ que: estando el Principe Yusuf jugando una partida de ajedrez con el alcaide, en la alcazaba, llegó el emisario de Muhammad VII para comunicarle la orden de ejecución. Yusuf sabía que en Granada había un levantamiento contra su hermano y tratando de ganar tiempo le pidió al emisario que como última voluntad le permitiera realizar algunas gestiones.

El emisario se negó a dejarlo salir de la sala y entonces le pidió que al menos le permitiera terminar la partida de ajedrez que estaba jugando, a lo que el emisario aceptó. Yusuf y el alcaide prolongaron la partida largo rato y antes de llegar al Jaque Mate, irrumpieron en la alcazaba dos emisarios con el anuncio de la muerte de Muhammad y la proclamación por parte del pueblo granadino de Yusuf como nuevo sultan. Liberado y coronado en 1408 a la edad de 32 años, fue autor de una importante composición poética, compuesta en su mayoría durante su cautiverio. Este encierro obligado le provocó importantes secuelas físicas, que a la postre acelerarían su muerte, la cual tuvo lugar en 1417

LEYENDA DE LAS TRES PRINCESAS

En la base del llamado “Camino del Moro”, apéndice del recinto amurallado de la ciudad medieval de Salobreña, junto con la alcazaba, se localiza el escenario elegido por Washington Irving, donde transcurre parte de la trama de la leyenda, de „Las tres hermosas princesas“, que finalmente terminaría en Los Palacios de la Alhambra. Es una bella y a la vez triste leyenda romántica que el ilustre escritor americano inmortalizó en sus famosos “Cuentos de la Alhambra” con una bellísima e interesante descripción literaria que merece la pena leer.

Reinaba por entonces en Granada un tirano monarca llamado Muhammad el Zurdo, personaje histórico, que estuvo preso en la alcazaba de Salobreña. Según cuenta la leyenda, este monarca casó con una joven cristiana cautiva, de cuyo matrimonio nacieron tres hermanas trillizas, a las que llamó Zayda, Zoraida y Zorahaida. Los astrólogos le vaticinaron que tuviese cuidado con ellas cuando llegara “la edad del peligro”, es decir, la pubertad. Muerta la madre el emir ordenó que fuesen educadas en la alcazaba palatina de Salobreña, aisladas de todo peligro, bajo la tutela de su fiel ama Kadiga.

Pasó el tiempo, y un día, la inquieta Zaida sentada en una de las ventanas del pabellón, observó la llegada de una galera que transportaba presos. Llamó a sus hermanas y observaron que veían tres jóvenes cristianos prisioneros de alguna escaramuza. Surgió el interés y el amor de cada hermana por cada uno de aquellos jóvenes. Pasaban las horas mirando a través de las celosias para verlos y oírles sus canciones de amor mientras trabajaban. Kadiga, la fiel ama, avisó a su padre de que sus hijas ya estaban en edad de casamiento y éste ordenó trasladarlas a la Alhambra.

Kadiga, que era como su madre, comprendió lo que ocurría y empezó a colaborar con ellas, desobedeciendo las órdenes del Sultán, para facilitarles la huida con sus jóvenes amantes. Logra sobornar al carcelero y prepara la huida de los prisioneros y de las jóvenes princesas en su afán de ser libres. En el último momento Zorahaida, la menor, de carácter más tímido y melancólico decide quedarse. La comitiva marchó hacia Córdoba sin ella, perseguidos por la guardia del Sultán que no consiguió atraparles. Zorahaida triste pasaba las horas mirando hacia Córdoba. Poco tiempo después murió y según la tradición fue enterrada en uno de los jardines de la Alhambra. En su tumba creció un rosal que siempre florecía con una rosa única. Su muerte en la flor de la vida, dio origen a muchas leyendas, pero ésta, llamada „la rosa de la Alhambra“, es la que más ligada está a la dulce princesita, que no tuvo valor para seguir el destino que los astrólogos habían previsto para ella.

Se cuenta que su padre solía pasear junto al rosal y sus miradas entristecidas se posaban sobre las flores.

Recinto Septentrional

Recinto septentrional

En este recinto localizamos tres elementos arquitectónicos especialmente relevantes. Nos referimos a la puerta llamada del «Socorro del mar», a la torre del Agua y baluarte de la Coracha. Tanto la puerta como la primera torre parecen ser estructuras que formaron parte de la alcazaba nazarí, mientras que la torre de la Coracha es una obra castellana construida, muy probablemente, sobre una torre preexistente.

La puerta del Socorro del mar.

Tal y como su nombre indica, esta puerta debió de jugar un papel muy importante en la alcazaba nazarí en relación con la defensa y acceso al puerto que hubo a sus pies. Una comunicación directa con un lugar tan estratégico como era el puerto le daba a la fortaleza una independencia completa, pues sus moradores podían huir por mar en caso de que estuvieran totalmente cercados por tierra firme y ya no pudieran resistir más; de igual modo este acceso permitía acudir por mar en auxilio de unos sitiados necesitados de refuerzos. Se ubicaría justo en el lienzo de muralla que sube desde la torrede la Coracha hasta la del Homenaje y su origen es medieval.

Torre del Agua

El nombre de esta torre está muy relacionado con la noria que contuvo durante siglos, destinada al suministro de agua a la fortaleza. En fecha desconocida, la antigua torre sufrió el colapso de su mitad septentrional Ante la amenaza de un derrumbe total se decidió en 1974 reconstruir su mitad septentrional con el fin de proteger los restos que quedaban, a la vez que se dotaba a la fortaleza de una nueva imagen acorde con los gustos del momento. La fábrica nueva presentaba al exterior una obra mixta de cajas de mampuestos con encintados y esquinas de ladrillo.

Los restos arqueológicos del pozo de noria se dejaron vistos en el interior de la nueva torre, dentro de una cámara organizada en varios pisos separados por forjados de viguetas de hormigón y bovedillas 80, cuya finalidad era anclar la nueva obra.

Torre o Baluarte de la Coracha

Está situado en el extremo noroeste de la fortaleza. La obra que ha llegado a nosotros presenta planta ligeramente trapezoidal y un acusado talud. Está rematado con un elevado antepecho con aspilleras para fusilería en sus tres fachadas exteriores. Su fábrica mixta de ladrillo y mampostería se asienta directamente sobre la roca. Su finalidad era la de defender a los que viniesen a socorrer la fortaleza por el mar.